Psychologische Beratung und Coaching in Langen

Kategorie: Vortrag

KI-generierte Illustration

Kostenloser Vortrag im ZenJA Langen am 15.07.2026

Anmeldung unter https://www.zenja-langen.de/kurse/gesundheit/bitte

Der Mut zur Bitte
Warum Hilfeholen so schwer ist

Viele Menschen helfen anderen fast selbstverständlich. Sie hören zu, springen ein, übernehmen Verantwortung, geben Rat, trösten, tragen mit. Doch wenn sie selbst Hilfe brauchen, wird es plötzlich schwer.

Dann kommen Gedanken wie:

  • „Ich will niemandem zur Last fallen.“
  • „Andere haben genug eigene Probleme.“
  • „Ich müsste das allein schaffen.“
  • „Wenn ich um Hilfe bitte, wirke ich schwach.“
  • „Vielleicht werde ich abgewiesen.“

So wird aus einer einfachen Bitte eine innere Schwelle.

Der Vortrag „Der Mut zur Bitte – Warum Hilfeholen so schwer ist“ beschäftigt sich mit genau dieser Schwelle. Es geht um Scham, Stärke, alte Rollen, Selbstwert, Angst vor Zurückweisung und die Frage, warum Menschen oft lieber weiter funktionieren, als rechtzeitig Unterstützung anzunehmen.

Der Vortrag möchte nicht belehren, sondern verständlich machen. Er lädt dazu ein, das eigene Hilfeholen neu zu betrachten: nicht als Versagen, sondern als menschlichen, würdigen und oft mutigen Schritt.

Denn Hilfe zu brauchen, macht einen Menschen nicht klein.
Manchmal ist es gerade die Bitte, die verhindert, dass jemand innerlich allein bleibt.

Termin: 15. Juli, 18.30 Uhr
Ort: ZenJA Langen
Referent: Klaus Eck

Kostenloser Vortrag im ZenJA Langen am 17.06.2026

Das innere Pflichtenheft
Wenn Leistung zur Identität wird

Warum Funktionieren irgendwann teuer wird – und wie man den inneren Vertrag verändert

Viele Menschen leisten nicht einfach viel.

  • Sie funktionieren.
  • Sie halten durch.
  • Sie sind verlässlich.
  • Sie erledigen, tragen, organisieren, kontrollieren.

Von außen wirkt das oft stark.
Diszipliniert.
Bewundernswert.

Doch innerlich kann daraus etwas anderes werden.
Ein Druck.
Eine ständige Prüfung.
Ein stiller Vertrag mit sich selbst:

  • Ich darf nur ruhen, wenn genug getan ist.
  • Ich darf nur zufrieden sein, wenn nichts fehlt.
  • Ich bin nur etwas wert, wenn ich leiste.

Und irgendwann wird Leistung nicht mehr zu dem, was man tut.
Sie wird zu dem, was man ist.

Nicht aus Ehrgeiz allein.
Nicht aus Pflichtgefühl allein.
Sondern weil tief darunter oft eine alte Angst liegt:
Was bleibt von mir übrig, wenn ich einmal nichts leiste?

Worum es in diesem Vortrag geht

Dieser Vortrag zeigt dir:

  • warum Leistung nicht das Problem ist, sondern die Bedeutung, die sie bekommen hat
  • warum Pausen Unruhe auslösen können
  • warum Fehler sich manchmal nicht wie Fehler anfühlen, sondern wie Entlarvung
  • warum Anerkennung oft nicht wirklich ankommt
  • warum Erschöpfung häufig schon lange da ist, bevor man sie ernst nimmt
  • wie aus Verantwortung innerer Zwang werden kann
  • wie man beginnt, das eigene innere Pflichtenheft umzuschreiben

Was du mitnimmst

  • Klarheit über dein eigenes Leistungsmuster
  • ein neues Verständnis für inneren Druck und Selbstüberforderung
  • Entlastung von falscher Selbstbewertung
  • einen Blick auf die alten inneren Verträge, die dich antreiben
  • erste Gedanken dazu, wie Würde wieder vor Leistung stehen kann

Für wen dieser Vortrag ist

Dieser Vortrag richtet sich an Menschen, die:

  • viel tragen und funktionieren
  • hohe Ansprüche an sich selbst haben
  • schwer abschalten können
  • sich in Pausen eher unruhig als frei fühlen
  • Fehler nur schwer loslassen
  • oft das Gefühl haben, nie wirklich genug getan zu haben
  • sich fragen, wer sie sind, wenn sie einmal nichts leisten müssen

Was dich NICHT erwartet

  • Kein Vortrag gegen Leistung.
  • Kein Appell zur Bequemlichkeit.
  • Kein schneller Entspannungstipp.
  • Kein „Mach einfach weniger“.

Sondern ein klarer, ehrlicher Blick auf den Punkt, an dem Leistung kippt:
wenn aus Kraft Zwang wird, aus Verantwortung Angst, und aus Funktionieren eine Identität.

Rahmendaten

📍 Ort: Cafeteria im ZenJA Langen
🕒 Datum: 17.06.2026 / 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr
🎟️ Teilnahme: kostenlos / Anmeldung erwünscht
(über die Homepage des ZenJA)

Kostenloser Vortrag im ZenJA Langen am 13.05.2026

Die Loyalität zur alten Rolle
Wenn Entwicklung wie Verrat wirkt

Du weißt, dass sich etwas ändern müsste.
Und trotzdem tust du es nicht.

Nicht, weil dir der Mut fehlt.
Sondern weil dich etwas hält.

Einleitung
Viele Menschen stehen nicht am Anfang ihres Weges.
Sie stehen mitten darin – und kommen nicht weiter.
Sie funktionieren.
Sie tragen Verantwortung.
Sie wissen, was eigentlich richtig wäre.
Und trotzdem passiert nichts.
Nicht aus Faulheit.
Nicht aus Angst allein.
Sondern weil Entwicklung einen Preis hat, über den kaum jemand spricht:
Sie kann sich anfühlen wie Verrat.
Verrat an dem, was dich geprägt hat.
An Rollen, die dir Sicherheit gegeben haben.
An einem System, zu dem du gehört hast.

Worum es in diesem Vortrag geht
Dieser Vortrag zeigt dir:

  • warum Veränderung sich oft falsch anfühlt, obwohl sie richtig ist
  • warum Schuld entsteht, obwohl du nichts falsch machst
  • warum „Mut“ oft nicht das eigentliche Problem ist
  • warum du innerlich gebunden bist – und nicht unfähig
  • wie du dich lösen kannst, ohne dich selbst zu verlieren

Was du mitnimmst

  • Klarheit über deinen inneren Konflikt
  • Entlastung von falscher Selbstbewertung
  • ein neues Verständnis für deine Blockade
  • erste konkrete Schritte zur inneren Ablösung

Für wen dieser Vortrag ist
Dieser Vortrag richtet sich an Menschen, die:

  • viel tragen und funktionieren
  • wissen, dass sich etwas ändern müsste
  • sich aber innerlich blockiert fühlen
  • Schuld oder Unruhe spüren, wenn sie an Veränderung denken

Was dich NICHT erwartet:
Kein Motivationsvortrag.
Keine schnellen Lösungen.
Kein „Du musst einfach nur mutiger sein“.
Sondern ein klarer Blick auf das, was wirklich wirkt.

Rahmendaten (einsetzen)

📍 Ort: Cafeteria im ZenJA Langen
🕒 Datum: 13.05.2026 / 18.30 Uhr
🎟️ Teilnahme: kostenlos / Anmeldung erwünscht

Kostenloser Vortrag im ZenJA Langen am 15.04.2026

von 18.30 Uhr – 20 Uhr

Scham und Schuld – die unsichtbaren Ketten der Seele

Scham und Schuld gehören zu den Kräften, die im Leben vieler Menschen wirken – oft leise, oft unsichtbar, aber mit großer Macht. Sie beeinflussen, wie wir auf uns selbst blicken, wie wir mit Fehlern umgehen, wie wir Beziehungen erleben und warum manche innere Belastungen über Jahre bestehen bleiben.

In diesem Vortrag geht es nicht um Moral, nicht um Verurteilung und nicht um einfache Antworten. Es geht um ein besseres Verständnis dafür, wie Scham und Schuld im Inneren wirken, wie sie Menschen klein, stumm oder hart machen können – und woran man erkennt, wann ein Gefühl noch hilfreich ist und wann es beginnt, das Leben einzuengen. Inhaltlich steht dabei die Unterscheidung im Mittelpunkt zwischen: „Ich habe etwas falsch gemacht“ und „Mit mir stimmt etwas nicht.“

Der Abend richtet sich an alle, die psychologische Zusammenhänge besser verstehen möchten – sei es für sich selbst, für Angehörige oder aus allgemeinem Interesse. Der Vortrag ist bewusst so gestaltet, dass die Inhalte verständlich, lebensnah und würdevoll vermittelt werden.

Ich freue mich auf einen interessanten Abend und gleichzeitig mit dieser Veranstaltung den Auftakt zu einer Reihe von monatlichen, kostenlosen psychologischen Vorträgen im ZenJA Langen zu machen. Weitere Themen werden folgen.

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